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Aus der Geschichte Kiel-Gaardens



Das Schreibwaren-Geschäft (Teil 2)



Schon recht bald nach dem Krieg (1949) errichtete Karl Georg Ganzenmüller gegenüber in der Elisabethstraße Nr. 55 sein neues Schuhgeschäft. Die nun frei gewordenen Geschäftsräume übernahm die Firma Leder-Arp (Gebrüder Arp), später Leder-Werner.
Als nachfolgender Mieter hat hier der Kaffeeröster EDUSCHO mehr als nur Kaffee verkauft.
In den Laden von Bentz zog später die Kings-Gard-Reinigung ein. Immer wieder wechselnde Pächter mit verschiedenen Geschäften folgten.
Diese Geschäfte gibt es im neuen Jahrtausend nicht mehr. Die in Gaarden so geschätzte Filialleiterin von „Bentz“, Frau Karla Maywald (im Bild links) starb im Jahre 2008 im Alter von 93 Jahren.
Das Haus Elisabethstraße Nr. 54 mit der eindrucksvollen Fassade war noch bis 2012 im Familienbesitz und wurde von dem Enkel des Jürgen Husfeldt – dem Sohn der ältesten Tochter Anni – Herrn Jürgen Haalck, über Jahrzehnte betreut und liebevoll saniert.

In dem Nachbarhaus mit der Nr. 52 erinnert auch nichts mehr an das Kaffee- und Schokoladen- Geschäft nebst Konfisserie von Max Bammler, dem damals dieses Haus gehörte. Er und die älteste Tochter von Jürgen Husfeldt, Anni, hatten eine klassische Gesangsausbildung. Lange Zeit später sprachen alte Gaardener noch über die beeindruckenden gesanglichen Einlagen dieses Paares bei den vielen längst vergangenen kommunalen Veranstaltungen.

Bammlers Geschäfts-Nachfolger wurde eine Filiale von Arko-Kaffee aus Wahlstedt.

Auch das Haus Nr. 50 wurde im Krieg zerstört. Neu aufgebaut hatte später hier der Optiker Petersen sein Brillen-Geschäft.
Nur an wenigen Häusern dieses Abschnittes der Elisabethstraße sind noch die alten schönen Fassaden aus der Kaiserzeit erkennbar. Und an dem Eckhaus, welches schon zur Johannesstraße gehört, in dem einst das Hotel „Holsteiner Hof“ war - nagt bereits sichtbar der Zahn der Zeit.

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